Ein fotografisches Langzeitprojekt über Sichtbarkeit, Selbst- und Fremdbild.

Startseite

Fotografiert von Boris Mehl & Martin Haasenritter

„Schicht für Schicht“ ist ein fortlaufendes Fotoprojekt mit einem klaren Ziel: Die entstandenen Bilder sollen in einer Ausstellung gezeigt werden.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Körper, Identität und Nähe fotografisch erzählen lassen – ehrlich, mutig und vielschichtig.

Die erste intensive Projektphase fand im Sommer 2025 in Berlin und Umgebung statt. In täglich wechselnden Settings entstanden sehr persönliche und ästhetisch anspruchsvolle Bildserien.

Doch das Projekt geht weiter. Als Teilnehmer:in bekommst du nicht nur professionelle Fotos, sondern auch Raum, dich selbst neu zu entdecken – im eigenen Tempo, getragen von Respekt, Vertrauen und einem offenen Blick. Jedes Shooting ist ein TFP-Shooting – und ein Stück gemeinsames Arbeiten an einer fotografischen Idee, die schließlich im Rahmen einer Ausstellung sichtbar wird.

Worum geht’s?

Schicht für Schicht versteht Fotografie nicht als Abbildung eines Zustands, sondern als Situation im Hier und Jetzt – als Raum, in dem Körper, Intimität, Unsicherheit und Nähe zugleich sichtbar werden. Es geht nicht darum, wie man schön aussieht, sondern wie man sich zeigt, bevor man sich selbst bewertet.

Im klassischen fotografischen Setting wird Körperdarstellung oft harmonisiert und kontrolliert. Hier passiert etwas anderes:
Wir arbeiten mit Menschen, die bereit sind, in Stille, Erwartung oder Widerspruch vor die Kamera zu treten und sich selbst zu beobachten, während sie gesehen werden.

Dabei bleibt spürbar, dass der fotografische Blick nicht neutral ist – er ist Teil des Prozesses. Nähe entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch das Aushalten von Momenten, die sich nicht einfach auflösen lassen.
Kamera, Licht und Begegnung werden zu Mitteln, aus denen Bilder entstehen, die zwischen Behauptung und Fragestellung stehen.

Wir wollen zeigen, wie Schönheit entsteht, wenn man nichts mehr verstecken muss. Und wie unterschiedlich Menschen sich zeigen können, wenn sie sich sicher fühlen. Schicht für Schicht.

Es geht um mehr als nur nackte Haut.

Schicht für Schicht ist kein klassisches Shooting, sondern ein körper- und beziehungstheoretisches Experiment:
Was passiert, wenn wir Hüllen ablegen, ohne zu wissen, was danach kommt?
Was bleibt von Identität, wenn wir sie nicht stilisieren, sondern dokumentieren?
Und wie verändert der Blick des Anderen unser eigenes Empfinden von Selbst?

Die Arbeit wächst mit jedem Menschen, der sich auf diese Erfahrung einlässt.
Hier findest du Einblicke, Reflexionen und Ergebnisse aus dem Projekt – und die Einladung, selbst Teil dieses Prozesses zu werden.

Wir fotografieren Akt, Boudoir, Portrait – aber ohne Pose, ohne Druck, ohne Erwartung. Dafür mit viel Raum zum Ankommen, Atmen und Sein.

Schau dir erste Arbeiten von uns hier auf der Seite an!

Über uns

Wir sind Sandkastenfreunde und uns verbindet die Freude am Sehen, am Erzählen, am gemeinsamen Gestalten. Und: die Lust, aus Begegnungen Bilder zu machen, die bleiben.